Mit einer beschwingten Einschulungsfeier, untermalt mit Musik von der Bläserklasse 7A und dem Chor des 6. Jahrgangs, wurden 152 Schülerinnen und Schüler in die sieben neuen fünften Klassen der Martin-Niemöller-Schule aufgenommen.

Zu Beginn der Feier erhielt jedes Kind am Eingang seine „Eintrittskarte“, die es in sieben verschiedenen Farben gab. Und die meisten verstanden sehr schnell die Bedeutung der Karten.  Lena und Nele aus Stockstadt hatten jeweils die gleiche Farbe erhalten und waren sehr froh darüber. Beide erzählten, dass sie sehr neugierig auf die neue Klasse und die Lehrer sind und dass sie sich auf das Schuljahr in der neuen Schule freuen. Gustavo, der neben ihnen saß, hatte Sorge, weil er wohl mit jemandem in die Klasse kommt, den er nicht mag, meinte aber, schon ganz erwachsen, man könne sich ja aus dem Weg gehen. Leandro wiederum war etwas traurig, weil er feststellte, dass er wohl nicht mit seinem besten Freund in die gleich Klasse kommt. Da bleiben, als kleiner Trost, nur die großen Pausen, in denen man sich täglich treffen kann.

„Herzlich willkommen 5. Klassen“ konnte jeder nach dem Betreten der Sporthalle lesen und willkommen fühlten sich die „Neuen“ anscheinend auch, denn auf die erste  Frage von Schulpfarrer Christoph Plath, wer von ihnen nervös oder ängstlich sei, meldete sich fast niemand. In einem kurzen Gottesdienst mit Gebeten und Fürbitten für die neuen Schüler und ihre Eltern begann die Einschulungsfeier.  Schulpfarrer Christoph Plath erzählte, unterstützt vom Relikurs aus 7a und 7c , mit der Geschichte „Der Sprung“, von einem Jungen, der sich seine eigene Angst eingesteht. Hannes, der einen Kopfsprung vom Fünfmeterbrett ins Wasser zeigen soll, traut sich zu sagen, dass er es nicht macht, weil er Angst hat.  Plath ermutigte die Schüler: „Steht zu dem, wie ihr seid. Dann findet ihr den Platz in der Klassengemeinschaft, in der Schule und im Leben, der zu euch passt!“ Der Gottesdienst wurde vom Chor der Klassen 6 A/B/D, seiner Chorleiterin Damaris Wiener und Thomas Brym am Klavier mit Liedern begleitet, die einige der neuen Fünftklässler schon mitsingen konnten.

Auch Schulleiter Martin Buhl begrüßte die Neuen und ihre Eltern, wünschte ihnen einen guten Start an der Schule und stellte in seiner Ansprache die drei Begriffe „Fairness, Freude und Fleiß“ in den Mittelpunkt.“ Vor allem wünschte er den Neuen die Erfahrung, dass Lernen Spaß machen kann – auch wenn es manchmal lästig ist.

Frau Ulrike Zapp vom Förderverein lud die Eltern ein, dem Förderverein beizutreten, der mit Hilfe der Zuwendungen durch die Mitglieder z.B. die Tischtennisplatten angeschafft und die Außenschachanlage finanziert hat. Auch wird allen neuen Mitgliedern in diesem Jahr ein Schul-T-Shirt, bedruckt in der „Schülerfirma“ der MNS als Willkommensgeschenk übergeben. Endlich kam der Moment, auf den alle schon gespannt gewartet hatten. Stufenleiterin Kerstin Grünewald ging nach vorne und stellte die Lehrkräfte der neuen fünften Klassen vor. Zusätzlich erhielt jede Klasse zwei Schülerpatinnen aus den zehnten Klassen, die sich bereit erklärt hatten, in den nächsten Tagen Hilfestellungen zu geben und die vielen Fragen der „Kleinen“ zu beantworten. Nun konnten sich alle mit ihren Farben dem richtigen Lehrer oder der richtigen Lehrerin zuordnen. Die Eltern durften zunächst mitkommen und den zukünftigen Klassenraum ihrer Kinder besichtigen. Danach konnten sie im Café des Schulelternbeirats die Zeit bis zum Ende des ersten Schultags ihrer Kinder verbringen, dabei auch die Eltern der neuen Klassen kennenlernen und  sich über ihre Erwartungen an den neuen Schulabschnitt austauschen.